“Ganz allgemein schlagen wir vor, Care als eine Art von Aktivität zu betrachten, die alles umfasst, was wir tun, um unsere Welt zu erhalten, fortzuführen und wiederherzustellen, damit wir so gut wie möglich in ihr leben können. Zu dieser Welt gehören unser Körper, unser Selbst und unsere Umwelt – allesamt Elemente, die wir in einem komplexen, lebenserhaltenden Geflecht miteinander zu verknüpfen suchen.“

Tronto, J. C., & Fisher, B. (1990). Toward a Feminist Theory of Caring. In E. Abel, & M. Nelson (Eds.), Circles of Care (pp. 36-54). SUNY Press.

Im derzeitigen Wirtschaftsverständnis werden natürliche Ressourcen und die unbezahlte Care-Arbeit als gegeben betrachtet, als wären sie einfach da, ohne dass Zeit, Mühe und Energie aufgewendet worden wären. Sie werden ausgebeutet und erschöpft. Die Ergebnisse dieser Misswirtschaft sehen wir der globalen Klima- und Care-Krise. Wie kann eine Wirtschaft aussehen, die unsere nicht-menschliche Mitwelt und die unbezahlte Care-Arbeit mitdenkt?

Wir haben ein paar Bücher gesammelt, die eine Antwort auf diese Frage geben können.

„Wirtschaft neu ausrichten“

Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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