Wirtschaft neu ausrichten!

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Care Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die wachsende Care-Bewegung in Deutschland, Österreich und der Schweiz setzt sich für eine care-zentrierte Neuausrichtung der Wirtschaft ein. Unsere Vision ist eine Gesellschaft, die Sorge, Fürsorge und Care in das Zentrum unseres ökonomischen Handelns stellt und die Befriedigung tatsächlicher menschlicher Bedürfnisse ermöglicht. Die Care-Bewegung trägt damit wesentlich zu der dringend benötigten sozial-ökologischen Transformation bei.

Spätestens seit der Corona Pandemie ist deutlich geworden, dass sich die Care-Sektoren in Europa in einer Krise befinden. Die zugewandte und verlässliche Versorgung, Pflege und Fürsorge durch Care-Dienstleister*innen und Angehörige wurde als systemrelevant erkannt. Dennoch bleiben bisher politische Maßnahmen für eine Verbesserung der Fürsorgearbeit aus. Care-Initiativen im deutschsprachigen Raum setzen sich seit Jahren auf vielfältige Weise für eine Verbesserung und eine Anerkennung von Pflege und Fürsorge ein. Sie machen auf die fundamentale Bedeutung von Care-Arbeiten für unsere Gesellschaft aufmerksam. Auf dieser Seite stellen wir die Vielfalt der care-politischen Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ihre kreativen Ansätze und facettenreiche Konzepte vor.

Care Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die wachsende Care-Bewegung in Deutschland, Österreich und der Schweiz setzt sich für eine care-zentrierte Neuausrichtung der Wirtschaft ein. Unsere Vision ist eine Gesellschaft, die Sorge, Fürsorge und Care in das Zentrum unseres ökonomischen Handelns stellt und die Befriedigung tatsächlicher menschlicher Bedürfnisse ermöglicht. Die Care-Bewegung trägt damit wesentlich zu der dringend benötigten sozial-ökologischen Transformation bei.

Spätestens seit der Corona Pandemie ist deutlich geworden, dass sich die Care-Sektoren in Europa in einer Krise befinden. Die zugewandte und verlässliche Versorgung, Pflege und Fürsorge durch Care-Dienstleister*innen und Angehörige wurde als systemrelevant erkannt. Dennoch bleiben bisher politische Maßnahmen für eine Verbesserung der Fürsorgearbeit aus. Care-Initiativen im deutschsprachigen Raum setzen sich seit Jahren auf vielfältige Weise für eine Verbesserung und eine Anerkennung von Pflege und Fürsorge ein. Sie machen auf die fundamentale Bedeutung von Care-Arbeiten für unsere Gesellschaft aufmerksam. Auf dieser Seite stellen wir die Vielfalt der care-politischen Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ihre kreativen Ansätze und facettenreiche Konzepte vor.

Das Buchcover des Sammelbandes. Die Hintergrundfarbe des Covers ist in lila. Mit weißer Schrift stehen oben links die Namen der Herausgeberinnen, darunter in größeren Buchstaben der Titel. Auf der rechten Seite des Covers sieht man die zwei illustrierten Personengruppen, die auch am Anfang und am Ende dieser Website dargestellt sind.

Die Care-Bewegung im deutsch­sprachigen Raum

Die Care-Bewegung im deutsch­sprachigen Raum

Der Sammelband stellt erstmals die vielseitig aufgestellten Care-Initiativen aus Wissenschaft, Praxis und politischem Aktivismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Raum) vor.
Sie stehen für eine breite Suchbewegung, die im Angesicht weltweiter multipler Krisen danach fragt, welche Pfade wir einschlagen müssen, um die massive Abwertung und Ausbeutung der (über-) lebensnotwendigen Care-Arbeit ebenso wie von natürlichen Ressourcen strukturell zu überwinden: Es geht im Kern um eine care-zentrierte Neuausrichtung der Wirtschaft, welche das Fundament einer gelingenden sozial-ökologischen Transformation darstellt.

Hier bestellen:
shop.budrich.de/produkt/wirtschaft-neu-ausrichten

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Der Sammelband stellt erstmals die vielseitig aufgestellten Care-Initiativen aus Wissenschaft, Praxis und politischem Aktivismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Raum) vor. Sie stehen für eine breite Suchbewegung, die im Angesicht weltweiter multipler Krisen danach fragt, welche Pfade wir einschlagen müssen, um die massive Abwertung und Ausbeutung der (über-) lebensnotwendigen Care-Arbeit ebenso wie von natürlichen Ressourcen strukturell zu überwinden: Es geht im Kern um eine care-zentrierte Neuausrichtung der Wirtschaft, welche das Fundament einer gelingenden sozial-ökologischen Transformation darstellt.

Hier bestellen:
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Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

„Ein solches Buch, das Care-Initiativen aus dem DACH-Raum gewissermaßen an einen Tisch bringt und zeigt, wie groß und differenziert diese Bewegung ist, gibt es bislang nicht. Um den Initiativen, die zum Teil schon seit Jahrzehnten bestehen, mehr Sichtbarkeit zu verleihen und sie zueinander in Beziehung zu setzen, braucht es dieses Buch: zum einen, damit die Initiativen selbst über Analysen und womöglich gemeinsame Forderungen miteinander ins Gespräch kommen, zum anderen für institutionelle Entscheidungsträger*innen, die verstehen müssen, dass viele Menschen sich von neo-liberaler Politik abwenden, Missstände offenlegen und Wege aus prekären Verhältnissen aufzeigen.“

Uta Meier-Gräwe, Ina Praetorius & Feline Tecklenburg (2023): Wirtschaft neu ausrichten! Eine Einleitung. In: Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, S. 12.

„(…) Netzwerke, die an der Schnittstelle von Gerechtigkeit und Sorge, Nachhaltigkeit und Ökologie, Feminismus und Geschlecht arbeiten, [besitzen] ein besonderes transformatives Potential (…), das durch intensivere Vernetzung gestärkt werden kann. […] Dabei gilt es, Synergien zu nutzen und an das schon Erreichte anzuknüpfen, um die große Aufgabe einer sorgsamen Transformation auf möglichst viele Schultern zu verteilen und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Idee, Netzwerke zu vernetzen, wird auch durch den vorliegenden Sammelband weitergetragen.“

Ulrike Knobloch, Maren A. Jochimsen & Corinna Dengler (2023): 30 Jahre Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften: Eine Reflexion über den Beitrag des Netzwerks zu Theorie und Praxis feministisch-ökologischen Wirtschaftens. In: Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, S. 40.

„Ich wage die These, dass wir gegenwärtig eine große Transformation des Sorgens beobachten können, in der gesellschaftliche Sorgezuständigkeiten im Sinne einer Polanyi’schen ‚Doppelbewegung‘ neu geordnet werden: Im Zuge wirtschaftsliberaler „Bewegungen“ werden Sorge und Sorgearbeit einerseits verstärkt kommodifiziert, das heißt zur Ware gemacht, über Märkte angeboten, privatwirtschaftlich erbracht und werden gemeinwirtschaftliche und öffentliche Sorgeleistungen wettbewerbsorientierter und betriebswirtschaftlicher organisiert. […] Sie haben andererseits gesellschaftliche ‚Gegenbewegungen‘ hervorgerufen, um Schutz vor den Marktdynamiken zu suchen.“

Brigitte Aulenbacher & Uta Meier-Gräwe (2023). Der Markt wird‘s (nicht) regeln: Live-in-Betreuung, die Neuordnung des Sorgens und öffentliche Soziologie. In: Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, S. 268.

„Auf der ganzen Welt gibt es schon zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für die Anerkennung von Care-Tätigkeiten als Arbeit einsetzen und für ein entsprechend erneuertes Wirtschaften. Denn wenn weitere Generationen eine Zukunft auf dem verletzlichen Planeten Erde haben sollen, braucht es nicht nur Sichtbarkeit, Anerkennung und Honorierung von Care-Tätigkeiten, sondern eine Neuausrichtung allen Wirtschaftens: Care-Arbeit für sich selbst, für andere und für die natürliche Mitwelt muss in die Mitte des ‚Ganzen der Wirtschaft‘ gerückt werden.“

Uta Meier-Gräwe, Ina Praetorius & Feline Tecklenburg (2023): Wirtschaft neu ausrichten! Eine Einleitung. In: Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, S. 11.

„Ein solches Buch, das Care-Initiativen aus dem DACH-Raum gewissermaßen an einen Tisch bringt und zeigt, wie groß und differenziert diese Bewegung ist, gibt es bislang nicht. Um den Initiativen, die zum Teil schon seit Jahrzehnten bestehen, mehr Sichtbarkeit zu verleihen und sie zueinander in Beziehung zu setzen, braucht es dieses Buch: zum einen, damit die Initiativen selbst über Analysen und womöglich gemeinsame Forderungen miteinander ins Gespräch kommen, zum anderen für institutionelle Entscheidungsträger*innen, die verstehen müssen, dass viele Menschen sich von neo-liberaler Politik abwenden, Missstände offenlegen und Wege aus prekären Verhältnissen aufzeigen.“

Uta Meier-Gräwe, Ina Praetorius & Feline Tecklenburg (2023): Wirtschaft neu ausrichten! Eine Einleitung. In: Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, S. 12.

„(…) Netzwerke, die an der Schnittstelle von Gerechtigkeit und Sorge, Nachhaltigkeit und Ökologie, Feminismus und Geschlecht arbeiten, [besitzen] ein besonderes transformatives Potential (…), das durch intensivere Vernetzung gestärkt werden kann. […] Dabei gilt es, Synergien zu nutzen und an das schon Erreichte anzuknüpfen, um die große Aufgabe einer sorgsamen Transformation auf möglichst viele Schultern zu verteilen und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Idee, Netzwerke zu vernetzen, wird auch durch den vorliegenden Sammelband weitergetragen.“

Ulrike Knobloch, Maren A. Jochimsen & Corinna Dengler (2023): 30 Jahre Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften: Eine Reflexion über den Beitrag des Netzwerks zu Theorie und Praxis feministisch-ökologischen Wirtschaftens. In: Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, S. 40.

„Ich wage die These, dass wir gegenwärtig eine große Transformation des Sorgens beobachten können, in der gesellschaft­liche Sorge­zuständigkeiten im Sinne einer Polanyi’schen ‚Doppel­bewegung‘ neu geordnet werden: Im Zuge wirtschafts­liberaler „Bewegungen“ werden Sorge und Sorgearbeit einerseits verstärkt kommodifiziert, das heißt zur Ware gemacht, über Märkte angeboten, privat­wirtschaftlich erbracht und werden gemeinwirtschaftliche und öffentliche Sorge­leistungen wettbewerbsorientierter und betriebswirtschaftlicher organisiert. […] Sie haben andererseits gesellschaftliche ‚Gegen­bewegungen‘ hervorgerufen, um Schutz vor den Marktdynamiken zu suchen.“

Brigitte Aulenbacher & Uta Meier-Gräwe (2023). Der Markt wird‘s (nicht) regeln: Live-in-Betreuung, die Neuordnung des Sorgens und öffentliche Soziologie. In: Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, S. 268.

„Auf der ganzen Welt gibt es schon zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für die Anerkennung von Care-Tätigkeiten als Arbeit einsetzen und für ein entsprechend erneuertes Wirtschaften. Denn wenn weitere Generationen eine Zukunft auf dem verletzlichen Planeten Erde haben sollen, braucht es nicht nur Sichtbarkeit, Anerkennung und Honorierung von Care-Tätigkeiten, sondern eine Neuausrichtung allen Wirtschaftens: Care-Arbeit für sich selbst, für andere und für die natürliche Mitwelt muss in die Mitte des ‚Ganzen der Wirtschaft‘ gerückt werden.“

Uta Meier-Gräwe, Ina Praetorius & Feline Tecklenburg (2023): Wirtschaft neu ausrichten! Eine Einleitung. In: Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, S. 11.

Book Launch

Book Launch

Am 02. Mai fand der Book Launch des Sammelbands im Literaturhaus Freiburg statt. Vielen Dank an alle, die uns unterstützt und sich mit uns gefreut haben! Es war eine wunderbar vielseitige und interessante Veranstaltung: Die Herausgeberinnen Uta Meier-Gräwe, Ina Praetorius und Feline Tecklenburg stellten die Inhalte des Sammelbandes vor. Anschließend gab es Inputs von Gabriele Winker (Netzwerk Care Revolution), Katharina Kohnen (Poliklinik Syndikat) und Maria Eitel (Feministischer und Frauenstreik Freiburg).

Für alle Interessierte gibt es eine Aufzeichnung der Veranstaltung.

Am 02. Mai fand der Book Launch des Sammelbands im Literaturhaus Freiburg statt. Vielen Dank an alle, die uns unterstützt und sich mit uns gefreut haben! Es war eine wunderbar vielseitige und interessante Veranstaltung: Die Herausgeberinnen Uta Meier-Gräwe, Ina Praetorius und Feline Tecklenburg stellten die Inhalte des Sammelbandes vor. Anschließend gab es Inputs von Gabriele Winker (Netzwerk Care Revolution), Katharina Kohnen (Poliklinik Syndikat) und Maria Eitel (Feministischer und Frauenstreik Freiburg).

Für alle Interessierte gibt es eine Aufzeichnung der Veranstaltung.

Rezensionen

Rezensionen

„Gerade die Mischung aus Theorie und Praxis macht den Sammelband besonders reizvoll, weil man so einerseits einen Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Thema Care-Arbeit bekommt und andererseits auch immer konkrete Ideen, welche Forderungen man daraus ableiten kann oder wie sich die daraus resultierenden Vorschläge umsetzen lassen – oder auch, was nicht klappt, denn auch vom Scheitern erzählt das Buch.“

Wir Frauen. Das feministische Blatt, Jg. 42, Winter 4/2023, S.25

„Das Buch enthält … vielfältige Ideen und bereits bewährte Anregungen, wie die Kinderwagendemo in der Schweiz, gemeinschaftliche Wohnprojekte, feministische Streikbewegungen etc. Insofern ist es ein Theorie- und Praxishandbuch zugleich, das zur Nachnutzung anregt und Pflichtlektüre für alle wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge werden sollte!“

Linkes Blatt für Halle (Saale), April 2023

„Das Buch ist ein erster, geglückter Versuch, gemeinsam aufzutreten, und ein kräftiges Lebenszeichen der Care-Bewegung, mit dem sie sich als wichtige Akteurin für eine sozial-ökologische Transformation positioniert.“

Brigitte Kratzwald, MEHRING1. Das Blog des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung IFG

Care ins Zentrum rücken [Rezension]

 

„Dieses tolle Buch ist ein not-wendiges und hoffentlich not-wendendes Plädoyer für ein Zusammendenken der vielfältigen zivilisatorischen Krisen, mit denen sich die Menschheit konfrontiert sieht. Mit einem ansprechenden Cover der Zeichnerin Kati Rickenbach ist das Buch ein Füllhorn an ermutigenden Ideen und Ansätzen, selbst tätig zu werden.“

Esther Gisler Fischer, Neue Wege 7/8.23: Behinderung und Sichtbarkeit

Das Ganze der Wirtschaft in den Blick nehmen

Der Sammelband „Wirtschaft neu ausrichten“ beleuchtet, wie wir unsere Ökonomie nach dem Prinzip der Fürsorge organisieren könnten und er gibt Care-Initiativen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Stimme. Die Co-Autor*innen Feline Tecklenburg und Elisabeth Klatzer sprechen im Dissens Podcast über Sorgearbeit als Grundlage unseres Zusammenlebens und die Vision einer Caring-Economy.

Dissenspodcast von Lukas Ondreka, Folge 213

#213 Care-Ökonomie: Warum unsere Wirtschaft ein Fürsorge-Update braucht

„Eine Bewegung für alle, die sich kümmern. Wie soll es werden, wenn sich der Pflege-Notstand immer weiter zuspitzt? „Wirtschaft neu ausrichten“ fordert jetzt ein neues Buch über Care-Inititativen, das im Freiburger Literaturhaus vorgestellt wurde.“

Anja Bochtler, Badische Zeitung

Die Care-Szene will die Wirtschaft neu ausrichten

 

„Wer sich ernsthaft mit dem breiten Feld der Sorgearbeit beschäftigen will, findet hier einen enormen und hochkarätigen Fundus mit umfangreichen Literaturhinweisen, um sich weiter vertiefen zu können. Ein empfehlenswertes Buch, um im Zukunftsszenarium „Wie sorgen wir füreinander“ bei der so dringenden Weiterentwicklung mitgestalten zu können.“

Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

Aus dem Bücherkasten (Care-Initiativen)

„Das Fazit: Die (über)lebensnotwendigen sorgenden Tätigkeiten für Mensch und Umwelt gehören ins Zentrum allen Wirtschaftens. Deshalb muss sich das System ändern und Care-Arbeit endlich sichtbar und fair entlöhnt werden. Das Buch ist eine anspruchsvolle und lehrreiche Lektüre, geschrieben von engagierten Aktivistinnen.“

Darija Knežević, UNIA work. Die Zeitung der Gewerkschaft

Es braucht die Care- Revolution – und zwar jetzt!

 

„Gerade die Mischung aus Theorie und Praxis macht den Sammelband besonders reizvoll, weil man so einerseits einen Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Thema Care-Arbeit bekommt und andererseits auch immer konkrete Ideen, welche Forderungen man daraus ableiten kann oder wie sich die daraus resultierenden Vorschläge umsetzen lassen – oder auch, was nicht klappt, denn auch vom Scheitern erzählt das Buch.“

Wir Frauen. Das feministische Blatt, Jg. 42, Winter 4/2023, S.25

„Das Buch enthält … vielfältige Ideen und bereits bewährte Anregungen, wie die Kinderwagendemo in der Schweiz, gemeinschaftliche Wohnprojekte, feministische Streikbewegungen etc. Insofern ist es ein Theorie- und Praxishandbuch zugleich, das zur Nachnutzung anregt und Pflichtlektüre für alle wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge werden sollte!“

Linkes Blatt für Halle (Saale), April 2023

„Das Buch ist ein erster, geglückter Versuch, gemeinsam aufzutreten, und ein kräftiges Lebenszeichen der Care-Bewegung, mit dem sie sich als wichtige Akteurin für eine sozial-ökologische Transformation positioniert.“

Brigitte Kratzwald, MEHRING1. Das Blog des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung IFG

Care ins Zentrum rücken [Rezension]

„Dieses tolle Buch ist ein not-wendiges und hoffentlich not-wendendes Plädoyer für ein Zusammendenken der vielfältigen zivilisatorischen Krisen, mit denen sich die Menschheit konfrontiert sieht. Mit einem ansprechenden Cover der Zeichnerin Kati Rickenbach ist das Buch ein Füllhorn an ermutigenden Ideen und Ansätzen, selbst tätig zu werden.“

Esther Gisler Fischer, Neue Wege 7/8.23: Behinderung und Sichtbarkeit

Das Ganze der Wirtschaft in den Blick nehmen

Der Sammelband „Wirtschaft neu ausrichten“ beleuchtet, wie wir unsere Ökonomie nach dem Prinzip der Fürsorge organisieren könnten und er gibt Care-Initiativen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Stimme. Die Co-Autor*innen Feline Tecklenburg und Elisabeth Klatzer sprechen im Dissens Podcast über Sorgearbeit als Grundlage unseres Zusammenlebens und die Vision einer Caring-Economy.

Dissenspodcast von Lukas Ondreka, Folge 213

#213 Care-Ökonomie: Warum unsere Wirtschaft ein Fürsorge-Update braucht

„Eine Bewegung für alle, die sich kümmern. Wie soll es werden, wenn sich der Pflege-Notstand immer weiter zuspitzt? „Wirtschaft neu ausrichten“ fordert jetzt ein neues Buch über Care-Inititativen, das im Freiburger Literaturhaus vorgestellt wurde.“

Anja Bochtler, Badische Zeitung

Die Care-Szene will die Wirtschaft neu ausrichten

 

„Wer sich ernsthaft mit dem breiten Feld der Sorgearbeit beschäftigen will, findet hier einen enormen und hochkarätigen Fundus mit umfangreichen Literaturhinweisen, um sich weiter vertiefen zu können. Ein empfehlenswertes Buch, um im Zukunftsszenarium „Wie sorgen wir füreinander“ bei der so dringenden Weiterentwicklung mitgestalten zu können.“

Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

Aus dem Bücherkasten (Care-Initiativen)

„Das Fazit: Die (über)lebensnotwendigen sorgenden Tätigkeiten für Mensch und Umwelt gehören ins Zentrum allen Wirtschaftens. Deshalb muss sich das System ändern und Care-Arbeit endlich sichtbar und fair entlöhnt werden. Das Buch ist eine anspruchsvolle und lehrreiche Lektüre, geschrieben von engagierten Aktivistinnen.“

Darija Knežević, UNIA work. Die Zeitung der Gewerkschaft

Es braucht die Care- Revolution – und zwar jetzt!

CARE-INITIATIVEN

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Deutschland, Österreich und Schweiz

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Mehr Informationen

Legende:    █ Deutschland     █ Österreich     █ Schweiz     █ Deutschland und Schweiz     █ Deutschland, Österreich und Schweiz

Legende:
█ Deutschland     █ Österreich
█ Schweiz     █ Deutschland und Schweiz
█ Deutschland, Österreich und Schweiz

Die Zitate in der Beschreibung stammen aus den Beiträgen der Initiativen im Sammelband „Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.“

Die Zitate in der Beschreibung stammen aus den Beiträgen der Initiativen im Sammelband „Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.“

VERANSTALTUNGEN

VERANSTALTUNGEN

Derzeit gibt es keine anstehenden Veranstaltungen. Bis es etwas Neues gibt, könnt ihr euch im Archiv über bereits vergangene Veranstaltungen informieren.

Projektteam

Projektteam

Ein Foto von den drei Herausgeberinnen und der Co-Geschäftsleitung. Sie schauen lächelnd in die Kamera. Uta Meier-Gräwe hat lange rote Haare und trägt ein schwarzes Oberteil mit einem lila Schal. Ina Praetorius hat graue Haare, die zu einem Zopf gebunden sind. Sie trägt eine Brille. In der Hand hält sie den Sammelband „Wirtschaft neu ausrichten“. Feline Tecklenburg hat kinnlange, dunkle Haare und trägt silberne kreisförmige Ohrringe und einen silbernen Ring als Nasenpiercing. Liska Beulshausen hat schulterlange braune Haare und trägt einen hellen Blazer.

Die Website wird von der Geschäftsstelle des Vereins „Wirtschaft ist Care e.V.“ betreut.

Auf dem Foto sind die Herausgeberinnen und die Co-Leitung der Geschäftsstelle zu sehen: Uta Meier-Gräwe (Vorstand WiC Deutschland, Herausgeberin), Ina Praetorius (Vorstand WiC Schweiz, Herausgeberin), Feline Tecklenburg (Vorstand WiC Deutschland, Herausgeberin, Co-Leitung Geschäftsstelle WiC) und Liska Beulshausen (Co-Leitung Geschäftsstelle WiC).

Bei Presse- oder Veranstaltungsanfragen oder dem Interesse, mit Ihrer Initiative bei uns auf der Website aufgenommen zu werden, melden Sie sich unter info(at)wirtschaft-ist-care.org.

Die Website wird von der Geschäftsstelle des Vereins „Wirtschaft ist Care e.V.“ betreut.

Auf dem Foto sind die Herausgeberinnen und die Co-Leitung der Geschäftsstelle zu sehen: Uta Meier-Gräwe (Vorstand WiC Deutschland, Herausgeberin), Ina Praetorius (Vorstand WiC Schweiz, Herausgeberin), Feline Tecklenburg (Vorstand WiC Deutschland, Herausgeberin, Co-Leitung Geschäftsstelle WiC) und Liska Beulshausen (Co-Leitung Geschäftsstelle WiC).

Bei Presse- oder Veranstaltungsanfragen oder dem Interesse, mit Ihrer Initiative bei uns auf der Website aufgenommen zu werden, melden Sie sich unter info(at)wirtschaft-ist-care.org.

UNTERSTÜTZT DURCH

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„Wirtschaft neu ausrichten“

Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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